Soll ein möglichst hoher Nutzen dezentraler Bioenergieanlagen erreicht werden, bedarf es eines komplexen Konzeptionierungs- und Planungsansatzes, der zumindest die in der nachfolgenden Graphik  dargestellten Komponenten umfassen sollte.

 

Dies erfolgt mit besonderer Betonung, da nur durch einen solch komplexen Be-trachtungs- und Planungsansatz der Standortkriterien energietechnischer Anla-gen die dezentrale Bioenergie erfolgreich in regionale Energiekonzepte einge-bunden und umgesetzt werden kann.

Dabei ist das Technologiekonzept in gewisser Weise sogar von eher sekundärer Bedeutung, da für alle Anwendungsfälle ein umfangreicher Stand der Technik verschiedenster Verfahrensträger oder herstellerunabhängiger Anlagenbau-Unter-nehmen verfügbar ist. Eigentlich sollte  die Synergie von Energiesenke [Energie-konzept] und Biomassepotential [Substratkonzept] das prioritäre Kriterium von Standortsuchverfahren i.V.m. entsprechender Rohstofflogistik sein.